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Willkommen auf der Seite der Bürgerinitiative

Die Bürgerinitiative Entlastungsstraße Streitgarn in Bruck an der Mur - Oberaich versucht bereits seit mehr als sieben Jahren eine zufriedenstellende Lösung für die Bürger der KG Streitgarn zu erreichen. Zukunftssicher und vorausschauend der künftigen Verkehrsentwicklung wird am Bau der Entlastungsstraße Streitgarn kein Weg vorbeiführen. Doch die beiden verantwortlichen Parteien, SPÖ und ÖVP, in der Stadtgemeinde sehen das anders, auch wenn dies realitätsfern und engstirnig ist.


 
Die letzten News auf einen Blick....
 
startseite   verschwendung aktuell   gemeinderatssitzung gross
         
Fehlplanung bei Sanierung??
Wie bereits bekannt wird die Entlastungsstraße Streitgarn nicht gebaut werden, da man mit der alten viel zu engen Straße auch bei weiteren Verkehrszuwachs angeblich.......  weiterlesen
  Verschwendung von Steuergeldern
Nun ist es soweit, dass die letzten Vermessungen für die Entlastungsstraße Streitgarn wieder entfernt wurden. Damit ist ein weiteres Kapitel in dieser Causa ......  weiterlesen
  Ungereimtheiten - Fragen
Einen Tag nach dem ominösen Infogespräch, auf dieser Seite nachzulesen, am Kinderspielplatz in Oberaich fand die erste öffentliche Gemeinderatssitzung unter.....  weiterlesen

 


... zur jahrelangen Vorgeschichte
Die Streitgarnstraße in der KG Streitgarn im Stadtteil Oberaich - Bruck an der Mur ist an ihrer engsten Stelle  nur knapp 4,10 Meter breit. Seit der Bebauung bzw. der Besiedelung der KG Streitgarn, welche im Jahre 1970 ihren Beginn fand, sind einige Jahre ins Land gegangen. Damals hatten die Fahrzeuge eine Breite von gerade mal 1,70 Meter. Derzeit sind die Fahrzeuge (PKW´s) ca. 2,08 Meter breit, was heutzutage natürlich zu erheblichen Schwierigkeiten bei Gegenverkehr im Engestellenbereich führt, welcher sich von der Streitgarnstraße 12 bis zur Streitgarnstraße 20 (ca. 250 Meter Länge) erstreckt. Eine Begegnung mit heutigen Traktoren oder einem Lastwagen ist ohne Ausweichmöglichkeit unmöglich, und führt zu Staus und Ärgernis. Sollte auch der noch letzte freie Baugrund am Anfang der Streitgarnstraße bebaut werden, gibt es auch hier keine Möglichkeit  bei einer Begegnung auszuweichen, und der Bereich würde sich auf ca. 600 Meter erhöhen. Und keiner weiß so recht wo er ausweichen könnte bzw. hingehen kann. Daher wurde bereits 2010 von der neu geründeten Bürgerinitiative "Entlastungsstraße Streitgarn", da von der Gemeinde kein Verständnis aufgebracht wurde, das Land zu Rate gezogen. Die Landesregierung, damals unter LH Franz Voves, LH Stv. Hermann Schützenhöfer und LR Gerhard Kurzmann, hat unser Anliegen, gegenüber der derzeitigen Landesregierung ernst genommen, und ist zu folgendem Ergebnis gekommen! Sollten im Gemeindegebiet KG Streitgarn weitere Baubewilligungen getätigt werden so sind diese vom Bau der Entlastungsstraße Streitgarn abhängig. Sollte das nicht der Fall sein sah die Landesregierung damals vor, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 km/h durch bauliche Maßnahmen, im Engstellenbereich zu erwirken. Da auf dieser Straße auch Schwerverkehr (Holzbringung, Milchabholung, Landwirtschaft und so manches mehr) zu erwarten ist, kann diese Beschränkung nicht durch bauliche Maßnahmen erwirkt werden. Und eine Beschränkung mittels Gebotstafeln keine Wirkung zeigen wird, da die bereits bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h, welche im gesamten Ortsgebiet gilt, häufig nicht eingehalten wird. Auch das Büro für Flächenplanung Pumpernig & Partner war derselben Meinung, dass bei einer weiteren Bebauung der KG Streitgarn eine Entlastungsstraße zu errichten ist.

... aufgenommen aus einem SUV bei einer Geschwindigkeit unter 25 km/h  - eine traumhaft ruhige Fahrt, wobei versucht wurde die Kamerafahrt so ruhig wie möglich zu gestalten!

Auf Grund unserer Initiative wurden dann in den folgenden Jahren von der Marktgemeinde Oberaich keine weiteren Baubewilligungen in der KG Streitgarn erteilt. Damit konnten wir leben. Nach einem Beschluss des Gemeinderates in Oberaich mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP wurde schlussendlich Ende 2014 mit dem Bau der Entlastungsstraße begonnen. 2015 erfolgte die von beiden Seiten gewünschte Zwangsbeglückung und Zusammenlegung der beiden Gemeinden Oberaich und Bruck an der Mur. Damit wurde auch ein neues Kapitel in der endlosen Geschichte um die Entlastungsstraße aufgeschlagen. Laut Auskunft des Hr. Bgm. Hans Straßegger führte dieses Projekt zu einem Strafverfahren beim Landesgericht, was bis heute gegenüber der Bürgerinitiative verschwiegen wurde. Wir wissen auch bis heute nicht warum es zu einer Strafverhandlung gekommen ist, und ob der Grund die Errichtung der Entlastungsstraße dafür verantwortlich war, oder Fehler in der Planung und Verteilung der Kosten, bzw. der Ausschreibung seitens der ehemaligen Marktgemeinde begangen wurden. Denn was kann eine, in großer Voraussicht, geplante Straße dafür, vor dem Landesgericht zu landen. Müssen wohl vermutlich Fehler der damals verantwortlichen Gemeindebediensteten gewesen sein. Denn ein gutes Projekt ist es auch heute noch. 2016 wurde dann im Gemeinderat der Stadt Bruck an der Mur die Planung, und Budgetierung der Entlastungsstraße mit den Stimmen der SPÖ und ÖVP beschlossen. Bei einer Begehung mit dem nunmehrigen Hr. Bgm. Dipl. Päd. Peter Koch im Rahmen einer Volksbefragung, versicherte dieser den betroffenen Anrainern, dass diese Entlastungsstraße ganz sicher gebaut wird. Wir schreiben das Jahr 2017 und die Streitgarnstraße ist mittlerweile in einem derart desolatem Zustand, dass dies bereits an Gemeingefährlichkeit grenzt. Obwohl 2016 die Entlastungsstraße bereits wiederum geplant, und budgetiert war, hat man lt. Aussage des Hr. Bürgermeisters wiederum eine seitens des Fachbereichs Bau- und Betriebe unter der Leitung von DI Dr Robert Pichler gesetzeskonforme Straßenplanung erstellt, und unter Begleitung eines profesionellen Straßenplaners eine Variantenuntersuchung samt Kosteneinschätzung durchgeführt. Weiters führt Hr. Bgm. Hans Straßegger in seinem Schreiben an, dass Widmungen selbstverständlich nur auf Basis der gesetzlichen Möglichkeiten weiterhin erledigt werden. Dies sollte sowohl selbstverständlich sein. Für die Streitgarnstraße dürfte dabei  wohl der Verkehrszuwachs, welcher sich in naher Zukunft drastisch erhöhen wird, nicht in Betracht gezogen worden zu sein. Nach zweimaligen JA der Gemeindeväter und Gemeinderäte erfolgte nun 2017 ein NEIN zum Bau der Entlastungsstraße. Und trotzdem wurde diese fragliche Entlastungsstraße mehrmals vermessen und ausgesteckt, obwohl der Bau durch SPÖ und ÖVP bereits abgelehnt war. Eine Vermessung kostet vermutlich ca. 8.000,-- bis 10.000,-- Euro.  Und dies nun schon mehrmals umsonst. Ganz zu schweigen davon, was die Rückbebauung der bereits vermutlich bezahlten, derzeitigen Entlastungsstraße kosten wird. Eine zweite Chance auf ein Projekt dieser Art, welches zukunftssicher wäre, wird es wahrscheinlich in Zukunft auch nicht mehr geben. Damit sind alle Vorausplanungen für den in Zukunft zu erwartenden Verkehr, und die Sicherheit für unsere Anrainer insbesondere unseren Kindern bezüglich einer gefahrlosen Begehung vertan. Hier wäre der sinnvolle Umgang mit Steuergeldern zu hinterfragen. Abgesehen von den Kosten für den professionellen Straßenplaner steht die Frage im Raum, wie sehr dieser die zukünftige Entwicklung berücksichtigt hat. Wo bleibt hier die politische Verantwortung?

Die Bürgerinitiative wird von der Stadtgemeinde Bruck an der Mur, was die Causa Entlastungsstraße und die Sanierung Streitgarnstraße betrifft, volle Transparenz verlangen. Darunter fallen z.B. Planung (mehrmaliges Vermessen), die Verhinderung des Baus der Entlastungsstraße und alle damit zusammenhängenden Kosten, (bereits geleistete oder auch vorhersehbare Kosten seit 2009).

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Ehrlichkeit - Glaubwürdigkeit - Vertrauen

sind schöne Worte, von denen wir nur hoffen, dass sie unter Hr. Bgm. Dipl. Päd. Peter Koch
und unter Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger auch in Zukunft wieder gelebt werden.
Denn davon kann zur Zeit nicht ausgegangen werden.